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Jakotango – “Expect the worst, hope for the best”

von Claudia U.

Jakotango – “Expect the worst, hope for the best” (Charlie Agar)

Was ich erwartet habe:

  • Tolle Pferde, öde Landschaften und schlechtes Wetter

Was ich bekommen habe:

  • Das tollste Abenteuer meines Lebens

Eigentlich wollte ich zum Polospielen nach Argentinien, aber einmal dort, will man ja auch was von Land und Leuten sehen, eventuell ein Farmstay auf einer Estanzia oder ein Wanderritt? „Alles zusammen wäre ja auch ganz toll!“ Das waren meine Vorgaben an Pferdesafari, und das Ergebnis war noch viel besser!!

Meine Wahl: Erst den Patagonia Trail mit Jakotango und dann zum Polo spielen auf Puesto Viejo nach Buenos Aires!!
In Bariloche am Flughafen angekommen war sofort klar wer uns abholen gekommen ist: Charlie unser Guide für die nächsten 8 Tage in traditioneller Gaucho Kleidung: argentinische Baskenmütze, ausgeblichene Bombachas, die universale Reit- und Arbeitshose in Argentinien und Alpargatas, Espadrilles auf argentinisch.

Trotz leckerem Reiseproviant und sehr netten Mitreisenden waren die anderthalb Stunden Fahrt bis zum Base Camp fast nicht zum Aushalten. Schon hier war die Landschaft so beeindruckend, dass wir unbedingt raus wollten und am besten gleich aufs Pferd oder direkt zum Schwimmen in den Fluss oder oder oder…

Das Base Camp liegt in einem einsamen, wundervollen Tal mitten im Lanin National Park am Ufer des Filo Huahum. Fast endlose Weite umrahmt von beeindruckenden Bergkämmen und extra für uns: strahlend schönster Sonnenschein. Da war natürlich der Willkommensdrink auf der Veranda schon ausgemachte Sache!

Der Ritt am Nachmittag und auch am nächsten Tag war ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns die nächsten Tage erwarten wird. Unglaublich trittsichere Pferde, jedes einzelne wunderbar sensibel und gefällig, top fit und bereit uns überall sicher rauf und runter zu bringen. Und es ging unfassbar weit hoch, bis in den Himmel.

Patagonien überrascht hier mit einer Weite und einer Vielfalt an Aussichten die man erst gar nicht fassen kann. Erst nach mehreren Tagen in denen sich atemberaubende Landschaften, wilde Felsformationen, unterschiedlichste Wälder und eine Vielzahl an Bächen und Seen abwechseln, begreift man (bzw. ergriff mich) die Faszination dieser Landschaft. Ein Tag fühlt sich an wie mindestens zwei. Die bis zu acht Stunden im Sattel fühlen sich an wie maximal vier. Man möchte am liebsten nie ankommen und immer nur weiterreiten. Wir haben in diesen acht Tagen keine einzige Ansiedlung oder andere Touristen gesehen. Es war wie acht Tage in einer anderen Welt.

Auch unsere beiden Gauchos Felipe und Frederico haben uns einen, wahrscheinlich nur kleinen Einblick in ihre Welt gegeben: harte, stolze Männer, deren Leidenschaft das Land, die Pferde und ihre Farm sind. (Dazwischen kommt noch die Ehefrau, aber so ganz genau wollten sie die Reihenfolge nicht erläutern…) Sie haben uns über die Tage sicher begleitet, haben uns die Schönheit ihres Landes und so manch Wildes aus Flora und Fauna gezeigt, haben uns im Fly Camp leckeres Guiso gekocht und waren stets zur Hand, wenn an den argentinischen Gauchosätteln, die aus mehreren Lagen Pads und Schaffell bestehen, etwas zu richten war.

Die Ausritte waren alle samt ein Traum! Ich bin noch nie in solch schwierigem Gelände geritten und hatte zum Teil echt die Hosen voll, so steil, so eng, so hoch und so tief war es um uns herum.

Die Pferde strahlen absolute Sicherheit aus und meistern alle Anforderungen so souverän, dass man sich voll und ganz auf die atemberaubende Landschaft konzentrieren kann. Absolut und unglaublich traumhaft!

Himmlisch war auch alles andere rund um die tollen Ausritte:

  • Unsere super luxuriösen Safarizelte, mit offenem Kamin, welchen wir auch fast gebraucht hätten, da die Temperaturen im patagonischen Sommer sehr wechselhaft sind
  • Der allmorgendliche Weckruf der Pferdeherde, die auf dem Weg ins Corral direkt am Zelt vorbeigaloppiert sind und uns wiehernd aus den Träumen geholt haben
  • Das immer wieder sehr leckere Essen von Christobal! Immer frisch, immer anders, immer wunderbar und immer Fleisch. Und seine auf der Gitarre vorgetragenen argentinischen Balladen und Tangos, die so herzzerreißend schön und dramatisch sind

Ich habe nicht zu viel erwartet und so unendlich viel erlebt. Ich habe mich ein klein wenig verliebt, verliebt in eine andere Welt, in die Freiheit und die Weite.

Vielleicht bin ich auch nur neidisch auf alle, die dieses Abenteuer noch vor sich haben ;o)

Hier geht´s zum Abenteuer im Sattel mit Jakotango

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Ein schneller Araber und die beste Paella der Welt

von Katharina Luz

Bei meinem neuesten Abenteuer im Sattel geht es diesmal nicht auf den afrikanischen Kontinent, sondern nur knappe zwei Flugstunden gen Süden an die Costa Brava zu unseren neuen Partnern Catalonia Horse Trails.
Mein Ritt beginnt Sonntagabend am Flughafen in Barcelona, also beschließe ich am Samstagmorgen zu fliegen und mir noch, wie der Schwabe so schön sagt, s’Städtle anzuschauen – ich bin schwer beeindruckt, aber dazu später mehr! Näheres findet ihr hier.

Nach meinem kleinen Städtetrip treffe ich mich auf 18 Uhr mit dem Rest der Truppe am Flughafen in Barcelona, wo wir von Ramon abgeholt werden. Nach kurzen 1,5 Stunden Transfer kommen wir an unserem Ausgangspunkt des Rittes – Can Sort – an und beziehen erst einmal unsere gemütlich-rustikalen Zimmer. Can Sort ist ein idylisches Farmanwesen, am Fuße eines kleinen Hügels schmiegt es sich schön in die Landschaft. Von hier starten und enden fast alle Ritte die Ramon und Anne anbieten – die Besitzer von Can Sort haben selbst Pferde und so sind die Vierbeiner hier bestens aufgehoben, auch wenn Ramon nicht vor Ort ist.


Nach einem deftigen Abendessen besprechen wir mit Ramon bei einem Gläschen Prosecco unsere Pferdewünsche und unsere reiterlichen Fähigkeiten. Ramon hat selbstverständlich schon einen Plan in seinem Kopf, will sich nur noch einmal genauer versichern, dass seine Wahl auch die richtige ist – was sie letztendlich auch ist, er ist Pferdemann durch und durch und kennt seine vierbeinigen Mitarbeiter wie seine eigene Westentasche.

Ich stelle schnell fest, dass die Uhren in Spanien anders ticken als in Deutschland – und abgesehen von dem vielen Schlaf den ich bekommen könnte, aber nicht brauche, gewöhne ich mich ratzfatz an die spanische Gelassenheit.
Nach einem ausgiebigen Frühstück um 9 Uhr lernen wir Lluiz, unseren Guide für die Woche, und Maria, sie wird das Begleitfahrzeug fahren, kennen. Wir werden mit unseren Pferden bekannt gemacht und bekommen eine Einweisung in die Versorgung unseres Vierbeiners, die Route und andere wichtige Dinge. Irgendwann sitzen dann doch auch alle im Sattel und wir starten unsere erste Etappe der insgesamt 200km die in den nächsten 6 Tagen vor uns liegen.
Ich reite Formoso, einen drahtigen Araber, der aus dem Distanzsport kommt. Nach meiner anfänglichen Skepsis – ich bin nicht gerade Araberfan – muss ich meine Meinung revidieren und bin total begeistert von meinem kleinen Kämpfer! Er ist trittsicher, spritzig, aber gut zu regulieren, ich kann fotografieren und er hat einen ausgreifenden Schritt, so dass er mit den anderen Pferden gut mithält. Für meine Mit(st)reiterinnen hat Ramon ebenfalls eine gute Wahl getroffen – jede ist total happy mit ihrem Pferd und auch die Ängstlichste in der Gruppe fühlt sich sicher auf ihrer Stute.

Da wir ja doch einiges an Strecke machen „müssen“ in den 6 Tagen, tun wir das auch gleich mal schon am ersten Tag – wir traben und galoppieren viel, so dass es echt nicht langweilig wird! Und schon dieser erste Tag bringt eine unglaubliche Kulisse! Saftig grüne Wiesen und Wälder und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen!!
Gegen Mittag erwartet uns Maria mit Wasser und Futter für die Pferde und einem leckeren Mittagspicknick für uns. Wir satteln die Pferde ab, versorgen sie mit allem was sie brauchen und nachdem wir uns ebenfalls gestärkt haben, macht jeder noch einen kleinen Mittagsschlaf unterm Baum.

Nachmittags reiten wir noch gute 2 Stunden bis wir – jippieh – am Meer ankommen! Wir lassen unsere Pferde auf einer Koppel in der Nähe des Hotels und laufen den letzten Kilometer zu Fuss bis zum Hotel. Das Hotel „Riomar“ wurde in den 70ern gebaut – und ist da auch stecken geblieben! Doch der Ausblick, der einen vom Zimmer aus erwartet, entschädigt einen für Blümchengardine und passenden Bettüberwurf! Das Meer ist zum greifen nahe, Sandstrand so weit das Auge reicht, eine wunderschöne Bucht, ich bin hin und weg. Nach dem Abendessen – Zeit für einen Strandspaziergang war auch noch – bin ich mit dem leicht morbiden Charme des „Riomar“ völlig im Reinen, denn ich habe soeben die unfassbar leckerste Paella überhaupt in diesem Universum zu mir genommen!!!! Am liebsten hätte ich die ganze Pfanne alleine aufgefuttert, aber so egoistisch wollte ich dann doch nicht sein 😉
Vorne weg wurden wir noch mit mehreren Gängen diverser Tapas verwöhnt – einfach nur köstlich!
Ein paar Tage später erfahre ich von Anne, dass es irgendwann einen Baustopp an der Costa Brava gab, so dass nicht mehr direkt am Meer gebaut werden durfte. Das Riomar ist in dieser Gegend eins von zwei Hotels die noch direkt am Meer stehen – beide aus den 70ern, aber das andere macht bei Weitem nicht so eine geniale Paella. Ich kann ihre Wahl absolut nachvollziehen und für DEN Blick und DAS Essen stört einen auch eine Nacht 70er Jahre Style nicht 😉


Am nächsten Morgen müssen wir ausnahmsweise früh los, da wir am Strand entlang reiten wollen und diesen bis 9 Uhr wieder verlassen müssen. Nach einem schnellen Frühstück genießen wir die aufgehende Sonne und den schönen Strand der Costa Brava – wir traben und galoppieren immer an der Wasserkante entlang und die Pferde sind sowas von wohlerzogen und gesittet, dass ich echt beeindruckt bin – kein drängeln, pullen oder sonstige Scherze!
Wir reiten weiter ein Stück ins Hinterland, vorbei an idyllischen Seen, entlang eines Naturschutzgebietes und eines Pferdegestütes bis wir um die Mittagszeit in Castello d´Empuries ankommen.
Maria wartet bereits wieder mit einem leckeren Mittagessen auf uns und die Pferde – der restliche Nachmittag ist dann zur freien Verfügung. In Castello d´Empuries wohnen wir in einem kleinen, modernen Stadthotel, welches ein paar Strassen entfernt einen Pool in einem zauberhaften Hinterhof hat.


Castello d´Empuries bietet ein paar nette Sehenswürdigkeiten, da noch einige Gebäude aus dem Mittelalter hier erhalten sind. Wer allerdings noch fit ist, sollte die Gelegenheit nutzen und mit dem Taxi ins 10km entfernte Figueres fahren – sowohl die Stadt als auch das Dalì Museum sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
Der nächste Tag startet mit schönem Wetter und Frühstück auf der Dachterasse des Hotels – ein genialer Blick, sogar bis an´s Meer!
Heute werden wir die längste Strecke der Woche zurücklegen – 55km liegen vor uns, das heißt es wird ein flotter Tag werden, ich freu´ mich schon!
Wie vermutet traben und galoppieren wir viel und je näher wir der Mittagspause kommen, umso mehr verändert sich die Landschaft. Wir lassen die flachen Ebenen in Meeresnähe hinter uns und es wird langsam hügeliger – immer mit den schneebedeckten Pyrenäen als Kulisse!
Nach einer langen Mittagspause – die Pferde sind so entspannt, dass zwei sich sogar ebenfalls für ein Mittagsschläfchen unter ihren Baum legen – haben wir noch etwa 2 Stunden bis wir in Can Massot, einem rustikalen Bauernhof, ankommen, um hier die kommende Nacht zu verbringen. Das gastgebende Ehepaar verwöhnt uns herzlich mit leckerem selbstgekochtem Essen aus vorallem selbsterzeugten Lebensmitteln.


Nach einem gemütlichen Frühstück satteln wir unsere Pferde und schlängeln uns weiter hinein in die Hügel – trotzdem kommen die flotteren Gangarten nicht zu kurz 😉
Die Landschaft ist jetzt total anders als die ersten Tage und wir sind doch deutlich abgeschiedener unterwegs als zu Beginn unseres Rittes. Das heißt auch, dass wir Maria heute nicht treffen werden, wir haben unser Picknick in den Packtaschen dabei und die Pferde dürfen unterwegs am Fluss trinken und in der Mittagspause grasen sie entspannt unter den Bäumen. Die Pyrenäen mit den schneebedeckten Gipfeln lassen sich jetzt fast schon anfassen.
Gegen halb 6 kommen wir dann am Pferdepaddock an, versorgen unsere treuen Vierbeiner und genießen ein kühles Bier. Mit dem Auto geht es nach La Palma – hier sind wir für 2 Nächte.
Ui was für ein tolles Hotel!!
Selbstverständlich haben wir alle eine Massage gebucht, für den Pool ist es mir mal wieder zu kalt, aber der Garten ist auch so wunderschön! Das Haupthaus steht unter Denkmalschutz, daher haben die Zimmer dort einen eigenen „Badgang“ – jedes Zimmer hat ein eigenes Bad, aber nicht en suite, sondern in einem extra Gang. Das nenne ich mal eine innovative Lösung für so ein Problem! Die Zimmer sind super schnuckelig, jedes ist anders geschnitten und eingerichtet und es gibt sogar eine eigene Kaffeemaschine. Zu den Zimmern im Haupthaus gibt es im Garten noch einen Bungalowanbau mit weiteren Zimmern.
Dass das Essen (und der Wein 😉 ) auch hier hervorragend ist, versteht sich von selbst, ich glaube hier an der Costa Brava (oder vermutlich in ganz Spanien) kann man gar nicht schlecht essen…


Am Freitag fahren wir dann zurück zu unseren Pferden und starten durch grüne Wiesen und Felder, entlang eines Flusses – um diese Jahreszeit ist es unglaublich grün hier. Im Laufe des Sommers wird sich das, je nach Niederschlag, vermutlich auch noch etwas ändern.
Wir reiten bis Besalú, wo wir ausserhalb der Stadt den Pferden (und Lluiz 😉 ) im Schatten ein Päuschen gönnen und auf eigene Faust ein bisschen die Stadt erkunden. Hier sind alle Dörfer und Städtchen unwahrscheinlich hübsch, mit alten Gebäuden, engen Gassen und kleinen Läden mit allerlei Dingen die man so braucht (oder auch nicht braucht)!
Nach unserem kleinen Ausflug geht’s weiter am Fluss entlang, durch Felder, Wälder und Wiesen bis wir, diesmal mit den Pferden, wieder in La Palma ankommen. Die Pferde haben hier feste Paddocks und fühlen sich wie zuhause.
Der letzte Reittag bricht an und wir verlassen La Palma in Richtung Can Sort. Es wird nochmal ein lustiger Tag mit ein paar flotten Galoppaden, einem leckeren Picknick unterwegs und natürlich wieder super schöner Landschaft!


Auf Can Sort angekommen entlassen wir unsere treuen Vierbeiner auf ihre Koppel – alle haben die Woche über einen tollen Job gemacht, keines der Pferde hat auch nur ansatzweise einen müden oder erschöpften Eindruck gemacht und während die lieben Reiterlein doch ein wenig matt aus der Wäsche schauen, flitzen unsere Pferdchen quiekend und buckelnd über ihre Koppel 😉
Wir lassen bei einem Gläschen „Cava“ die Woche noch einmal Revue passieren und verabschieden uns dann bei Lluiz und Maria – Ramon bringt uns am nächsten Morgen noch nach Barcelona zurück.
Und wie so oft wenn man mit Pferden seinen Urlaub verbringt, man befindet sich doch immer unter Gleichgesinnten und so werden aus fremden Menschen ganz schnell „Freunde“ – wir haben nochmal einen lustigen Abend, tauschen Kontaktdaten aus und ich freue mich schon bald „meine“ 5 Mädels in Zagreb zu besuchen – da gibt es bestimmt auch ein Abenteuer im Sattel zu erleben 😉

Mein Fazit der Woche:
Obwohl es hier keine wilden Tiere, keinen riesigen Ozean mit Walen oder absolute Einsamkeit gibt – was Anne und Ramon da aufgezogen haben und ihren Kunden bieten ist wirklich genial! Die Pferde sind top, was für mich das Wichtigste ist, die Unterkünfte haben alle etwas besonderes und sind mit Bedacht ausgewählt und das Essen (kommt bei mir gleich nach den Pferden), ich sage es euch, das Essen ist einfach der Hammer – Kuchen und Schokohörnchen zum Frühstück (gibt auch andere Sachen, aber wer braucht schon anderes wenn es Kuchen gibt!!), ein leckeres leichtes Picknick zu Mittag und abends spanische Hausmannskost… ohne Worte…
Die Route „Von den Bergen ans Meer“ war toll ausgewählt, mit genug Möglichkeiten zum traben und galoppieren, herrlicher Landschaft und jeden Tag ein besonderes Highlight.

Auch die anderen Ritte sind etwas Besonderes, schaut doch mal rein.

Und so wie ich Ramon kennengelernt habe und was ich so mitbekommen habe, ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange – es bleibt also spannend, wir werden euch über neue Ritte selbstverständlich informieren!

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Tolle Pferde, Entspannung pur und das Abenteuer Polocrosse

von Katharina Luz

Nach einer traumhaft schönen Woche auf dem Wild Coast Trail reise ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge ab – das weinende Auge liegt auf der Hand, das lachende, weil mich eine weitere Woche Abenteuer im Sattel in Südafrika erwartet!
Wir fliegen zurück nach Johannesburg, wir, heißt Rainer, Sylvie (sie wird mich begleiten) und ich. Da Rainer eigentlich weiter nach Wait A Little möchte, die Zeit zum Weiterfahren aber zu knapp ist, kommt er kurzerhand mit Sylvie und mir. Unser Ziel ist Horizon Horseback Safaris, einer unserer Partner in der Waterberg Region. Nach kurzweiligen 3 Stunden Autofahrt kommen wir abends auf Horizon an und werden sofort herzlich von Kirsty empfangen. Rainer hatten wir noch kurzfristig für eine Nacht angemeldet und stecken ihn einfach mit in unser Zimmer – das fängt schon mal herrlich unkompliziert an, das gefällt mir!

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Ingrid Klimke – beim schnellsten Galopp ihres Lebens

von Katharina Luz

Wir brechen zu unserer inzwischen 3. gemeinsamen Reise mit Ingrid Klimke auf. Ein bisschen aufgeregt bin ich immer, aber so langsam bekomme ich doch Routine.
Diesmal geht es wieder nach Südafrika, an die Wild Coast zu Julie-Anne – raue See, lange Strände und schnelle Pferde. Für mich ist es dort ebenfalls das erste Mal, ich bin also auch schon sehr gespannt, was uns dort erwartet!
Wir fliegen nach Johannesburg und von dort noch kurze 1,5 Stunden nach East London. Mit dem Transfer geht es weiter nach Kei Mouth direkt an die Küste. Und dort erwarten uns ersteinmal viele Wolken und Regen! Na toll, das ist ja fast wie letztes Jahr in Botswana!

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Badminton Horse Trials 2015

Während meine Kollegen bei der internationalen Vielseitigkeit in Marbach die Pimms- und Sektbar schmeissen und nebenbei Kunden über unsere fantastischen Reisen beraten, darf ich dieses Jahr die Reise nach England zu den Badminton Horse Trials antreten – ein lang gehegter Wunsch, welcher sich aufgrund der Zeitgleichheit der beiden Veranstaltungen nie verwirklichen lies. Aber mit einem tollen Team und entsprechender Vorarbeit konnte ich mir dieses Jahr meinen Wunsch erfüllen!

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The Big Game Trail am Fuße des Kilimanjaro

von Ingrid Henle, Januar 2014

Durch die Reiseagentur pferdesafari kam ich zu Eli und Laszlo am Fuße des Kilimanjaro.
Die beiden deutschen Tierärzte haben sich auf einer Kaffeeplantage ein Kleinod für sich, ihre Tiere und auch für ihre Gäste geschaffen. Ich wurde von Claudia am Flughafen Kilimanjaro Airport am Abend abgeholt. Sie brachte mich auf die Farm und zeigte mir im Taschenlampenlicht mein kleines Reich. Ein sogenanntes Permanent Tent – mit viel Geschmack eingerichtet und großzügig im Platz. Das Bad, welches sich direkt an das Zelt anschließt ist ebenfalls geschmackvoll mit einheimischen Hölzern und Stein eingerichtet, das Bett liebevoll mit Blüten geschmückt. Auf der Veranda am Haupthaus gab es schon am ersten Abend ein ausgezeichnetes mehrgängiges Menü.

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Ingrid Klimke und die Girls on Fire in Botswana – und es bleibt die Frage: was ist Schnatterwild und lässt es sich zähmen?

von Katharina Luz

Ich starte zur 2. Auflage einer Reitsafari mit Ingrid Klimke – immer noch DER Ingrid Klimke – Olympiasiegerin, Europameisterin, Deutsche Meisterin, Westfälische Meisterin, unzählige Siege und Platzierungen in Vielseitigkeits-, Dressur- und Springprüfungen, nur mit dem Unterschied, dass wir uns inzwischen gut kennen und ich mich schon tierisch auf eine Woche bei Limpopo Horse Safari in Botswana mit Ingrid und ihren Freundinnen freue!
Doch während ich so am Gate sitze und auf meinen Flieger warte, beschleicht mich plötzlich doch ein klein wenig Aufregung – was wenn eine vom Pferd fällt? Oder es die ganze Woche regnet? Oder das Essen nicht schmeckt? Oder wir keine Tiere sehen? Oder oder oder – je mehr Zeit vergeht umso länger wird meine Liste und umso absurder werden die „Oder“!

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Kenia-Header

Ride Kenya – Traumritte mit Traumkulisse

von Susanne Brielmann

Da der Flug von Nairobi in den Amboseli Nationalpark schon relativ früh morgens geht, damit man anschließend noch möglichst viel vom Tag hat, bin ich bereits einen Tag vorher angereist und habe eine Nacht im The Emakoko im EmakokoNairobi Nationalpark verbracht. Der perfekte Beginn eines Traumurlaubs!  Das Emakoko  ist eine kleine, sehr persönliche Lodge, die sowohl vom internationalen Komo Kenyatta Flughafen als auch vom Wilson Airport, von dem sämtliche Maschinen in den Busch gehen, gut zu erreichen ist. Großer Vorteil: Da man zur Lodge durch den Nationalpark fährt, umgeht man den schrecklichen Verkehr in Nairobi und man begibt sich auch gleich auf einen Game Drive: So kann ich gleich am ersten Abend in Nairobi jede Menge Antilopen, Zebras und Giraffen, aber auch Nashörner und einen Büffel beobachten! Und das alles vor dem Hintergrund der berühmten Ngong Hills.

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