Mandra Edera – Willkommen in der Oase der Ruhe

von Katharina Luz

Bereits zum dritten Mal war das pferdesafari-Team von unseren Partnern auf Sardinien zu einem Besuch nach Mandra Edera eingeladen – und wieder einmal konnten wir uns von der herzlichen Gastfreundschaft der Sarden und ihren tollen Pferden überzeugen.

Nach einem kurzen Flug mit Ryan Air von Frankfurt-Hahn nach Alghero erreichen wir nach einer uns endlos erscheinenden Fahrt über Stock und Stein, Berge und Täler, vielen Rechts- und Linkskurven endlich Mandra Edera. Bitte lassen Sie sich davon nicht abhalten diesen herrlichen Ort zu besuchen – wenn Sie sich an die Wegbeschreibung oder die Anweisungen Ihres Navis halten, erreicht man den Hof in einer guten Stunde, wir hatten uns schlichtweg komplett verfahren!

Wir werden schon sehnsüchtig von Illa, der deutschsprachigen Managerin, und einem leckeren sardischen Abendessen erwartet. Nach einem 4-Gänge-Menü mit toller Vorspeise, leckerer hausgemachter Pasta, einem vorzüglichen Hauptgang und Nachtisch sind wir mit allen anwesenden Gästen per du und lassen den Abend mit Tischwein und Mirto ausklingen.
Die nächsten beiden Tage sind dazu gedacht, uns Einblicke in den Ritt Monti e Mare zu geben.
Dieser Ritt vereint alles, was Sardinien zu bieten hat – über verschlungene Bergpfade durch eine atemberaubende Berglandschaft wird über mehrere Etappen ans Meer geritten, wo Freunde eines spritzigen Galopps voll auf ihre Kosten kommen.
Während die Pferde unterwegs in gut befestigten Paddocks, mit ausreichend Futter und Wasser für die Nacht, untergebracht sind, werden die Reiter jeden Abend zurück nach Mandra Edera gefahren.
Da unser Programm stark gestrafft wurde, starten wir bereits in den Bergen. Auf unglaublich trittsicheren und aufmerksamen Pferden führt uns unser Weg vorbei an Schafherden, Kakteen, Schildkröten und zwei wilden Eseln quer durch die Berge hinab ans Meer, wo uns schon Paula – Tierärztin und Lebensgefährtin von Daniele – mit ihrem Schimmel erwartet. Nach einem ausgelassenen Galopp am Meer reiten wir durch blühende Wiesen und Felder bis zum Stall „Sa Rocca Tunda“ von Paula, in welchem die Pferde die Nacht verbringen werden.
Zurück auf Mandra Edera werden wir wieder mit einem köstlichen Abendessen und einer fetzigen, sardischen Tanzeinlage des Personals und einiger Gäste verwöhnt.
Für den nächsten Tag steht ein ausgiebiger Ritt am Strand und der Steilküste auf dem Programm.

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes komme ich noch in den Genuss einer Springstunde mit Stefano – Neffe von Daniele und erfolgreicher Springreiter. Stefano spricht hervorragend Englisch und weiß es, seinen Schülern mit viel Hingabe und Leidenschaft seinen Sport näher zu bringen. Und auch meine vierbeinige Lehrerin zaubert ein breites Grinsen auf mein Gesicht – weich an den Hilfen stehend absolviert sie den Parcours mit viel Übersicht und Aufmerksamkeit und spielt nur so mit ihrem Können und Vermögen. Ein wirkliches Traumpferd!

Schweren Herzens verlassen wir nach dem Lunch Mandra Edera – diesen wunderbaren Ort der Ruhe mit seinem herrlichen Eichengarten, den tollen Pferden und immer fröhlichen Menschen.

Hier gibt es alle Infos zu Mandra Edera und den verschiedenen Ritten